By Wendelin Küpers

Dienstleistungen werden in der postindustriellen "Erlebnisgesellschaft" immer bedeutender. Die Konsumtion und die Leistung von Diensten haben neben der ökonomischen auch eine psychologische und soziale size. Wendelin Küpers untersucht den Dienstleistungsprozess und dessen Qualitätsereignis über einen phänomenologischen Zugang, der emotionale und kognitive Sichtweisen einbezieht. Der Autor erarbeitet ein vertieftes Verständnis von Dienstleistungsqualität, das über die Grenzen bisheriger Dienstleistungsforschung hinausgeht. Durch Integration von atmosphärischen, rollentheoretischen und symbolisch-narrativen Aspekten in organisationstheoretische Modelle entwickelt er ein nach-modernes Konzept der Dienstleistungskultur für die Unternehmenspraxis.

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Molukken-Reise 1607–1612: Neu Herausgegeben nach der zu Franckfurt am Main im Verlag Joh. Th. de Bry im Jahre 1612 Erschienenen Original-Ausgabe

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Für Husserl ist die Konstitution des Anderen eine Konstitution von Konstituierendem. Wie ich das vom Anderen konstituierte als solches konstituiere, so konstituiere ich den Anderen selber als Konstituierenden, mithin als den, der für sich selbst ebenso das Ur-Ich ist, das unter anderem mich, und zwar mich als Konstituierenden konstituiert. Vgl. Theunissen (1977), Der Andere. Studien zur Sozialontologie der Gegenwart, Berlin, S. 6 Phänomenologisches Theorie- und Praxisverständnis Die Haltung der phänomenologischen Reflexion als eines unbeteiligten Zuschauers (theoretischer Beobachter) steht nach Husserl im Dienste der Verantwortung und Rechtfertigung des Lebens.

Jeder Gegenstandsbereich korreliert mit einem ihm entsprechend erfassenden Bewußtseinsakt. 20 Das Subjektive trägt so den Gegenstandsbezug in sich selbst. Das intentio 16 17 18 19 20 Husserl (1900/01), Logische Untersuchungen, Zweiter Band, Den Haag 1984 (im folgenden: LU 11), 1,2. LU 11, Kapitel V: Über intentionale Erlebnisse und ihre ,,Inhalte", S. 352ff. " (LU 11, S. 76); (2) Differenz von (leibhafter) Wahrnehmung und (erinnernder oder phantasierender) Anschauung; (3) Differenz von sinnlichen Dingen und kategorialen Bestimmungen die beide anschaulich gegeben sind; (4) Differenz Vorstellung (heute: propositionale Gehalte bzw.

Mit dem transzendentalen Anderen konstituiere ich auch mich selber als einen unter den Anderen sowie die ganze Intersubjektivität als die Monadengemeinschaft, deren Teilnehmer die mich einschließenden Anderen sind. 15 Jede Monade trägt in sich selbst den Sinn eines alter ego. Die Einfühlung eines reinen alter ego verwirklicht sich als Einfühlung in die fremde Eigenheitssphäre. In 67 68 69 70 71 72 73 74 75 Daß den Anderen in der primordialen Situation erschließende Wahrnehmen bestimmt Husserl auf das sinnliche Sehen.

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