By H. Huland (auth.), Professor Dr. med. Hermann Becker, Professor W. B. Peeling (eds.)

Die Fortschritte in der Diagnostik des Prostatakarzinoms durch Einführung der transrektalen Sonographie (TRUS), der PSA-Bestimmung und der sonographiegesteuerten Prostatabiopsie sowie verbesserte Operationsmethoden haben zu einem deutlichen Anstieg der radikalen Prostataoperationen geführt und damit bei vielen Patienten die Erfolgschancen einer kurativen Therapie erhöht. Der Einsatz der neoadjuvanten endokrinen Therapie vor der radikalen Prostatektomie wird zur Zeit noch kontrovers diskutiert; eine endgültige Beurteilung ist sicher erst nach entsprechenden Langzeitbeobachtungen möglich. Dieses Buch trägt der Tatsache Rechnung, daß nur der internationale Austausch neuer Erkenntnisse die Voraussetzungen für eine verbesserte Therapie schaffen kann.

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Psychiatrische Pharmakotherapie

Der Benkert/Hippius ist in den zwanzig Jahren seines Bestehens - die erste Auflage erschien im Jahre 1974 - längst zum Standardnachschlagewerk der Pharmakotherapie in der Psychiatrie geworden. Die vorliegende sechste Auflage wurde korrigiert und überarbeitet, es wurden zahlreiche neue Präparate aufgenommen sowie deren pharmakologische Eigenschaften und klinische Besonderheiten dargestellt, einschließlich der Hinweise auf unerwünschte und Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten, Dosierung und Applikationsformen.

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Screening-Untersuchungen Digitale rektale Untersuchung Seit vielen Jahrzehnten gilt die digitale rektale Palpation der Prostata als goldener Standard der Vorsorgeuntersuchung. Verschiedene Studien haben die Sensitivitat der rektalen Untersuchung und den EinfluB auf die Uberlebensdauer verglichen. Aufgrund von Fehlen der Kontrollgruppen und unterschied- 28 S. Kirby lich langen Verlaufszeiten sind die Ergebnisse jedoch schwierig zu interpretieren (Gilbertsen 1971; Jensen et al. 1960). Chodak und SchOnberg (1984) berichteten liber eine Untersuchung an 811 Patienten zwischen 50 und 80 Jahren, bei denen eine rektale Untersuchung durchgefiihrt wurde.

ACAR, A. J. W. GOLDSCHMIDT UND MITGLIEDER DES ARBEITSKREISES FUR ONKOLOGISCHE UROLOGIE OFFENBACH E. V. ) Ein biologisch aggressives Prostatakarzinom kann nur durch operative Entfernung beherrscht werden. Eine komplette operative Tumorexcision durch radikale Prostatovesiculektomie (RPV) ist nur bei Organ-begrenzten TumorHisionen moglich. Die 15-Jahres-Oberlebensraten nach RPV bei Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom gleichen den Oberlebensraten einer altersentsprechtmden Vergleichsgruppe ohne Prostatakarzinom.

Waxman Carter BS, Epstein JI, Isaacs WB (1990) ras Gene mutations in human prostate cancer. Cancer Res 50: 6830 Crawford ED, Eisenberger MA, McLeod DG et al. (1989) A controlled trial of leuprolide with and without flutamide in prostatic carcinoma. N Engl J Med 321 (7): 419 Crawford ED, BErtagna C, Smith JA et al. (1990) A randomized, controlled clinical trial of leuprolide and anandron versus leuprolide and placebo for advanced prostate cancer. Gynecol Endocrinol4 [Suppl 2]: 85 De Voogt HJ, Klijn JG, Studer U, Schroeder FG, Sylverster R, de Pauw M, members of the EORTCGU Group (1990) Comparison of orchidectomy and buserelin combined with anti androgens in the treatment of advanced prostatic cancer.

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