By Martina Althoff

Die vorliegende Arbeit lag dem Promotionsausschuß Dr. phil. der Universität Bremen im Wintersemester 1997/98 unter dem Titel "Die soziale Konstruktion von Fremdenfeindlichkeit" als Dissertation vor. Das Buch stellt eine unwesent­ lich veränderte und überarbeitete Fassung dar. Zum Gelingen dieser Arbeit haben zahlreiche Menschen durch ihre Unter­ stützung beigetragen. Mein Dank geht an Prof Dr. Thomas Herz, der mich während meiner Mitarbeit in dem von ihm initiierten Forschungsprojekt "Konflikte über den Nationalsozialismus" an der Universität Siegen in zahlrei­ chen Diskussionen zu dieser Arbeit ermutigt hat. Durch seine konstruktive Kritik part er mir, mein Anliegen zu präzisieren und meinen eigenen Stand­ punkt zu finden. Zu meinem großen Bedauern konnte Thomas Herzaufgrund seines frühen Todes die Arbeit nicht bis zu ihrem Abschluß begleiten. Prof Dr. Stephan Quensel und PD Dr. Gabi Löschper haben als Gutachter die weitere Betreuung der Arbeit übernommen. Mit viel Geduld und großem Engagement haben sie sich zu einem Zeitpunkt auf mein Vornaben eingelassen, als die Struktur der Arbeit bereits festgelegt und ein Teil der empirischen Ana­ lyse abgeschlossen warfare. Für ihre fachliche und moralische Unterstützung möchte ich ihnen besonders danken. Danken möchte ich auch Christiane Lege, die unermüdlich mit mir über alle Aspekte meiner Arbeit diskutiert hat, wodurch ich vielfältige Anregungen erhalten habe. Ein weiterer Dank gilt Heinrich Althoff, der durch seine Unterstützung, seine Ermutigung und durch seinen Zuspruch entscheidend zum Gelingen die­ ser Arbeit beigetragen hat.

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Molukken-Reise 1607–1612: Neu Herausgegeben nach der zu Franckfurt am Main im Verlag Joh. Th. de Bry im Jahre 1612 Erschienenen Original-Ausgabe

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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118), das zwar staatlicher Lösungen bedarf, aber gleichzeitig auf die individuellen Probleme (das fehlende Zuhause, falsche Erziehung und arbeitende Mütter) veiWeist. So werden schließlich mit dem "mugging" Fragen der Familie, Disziplin und Moral im Verhältnis zur Kriminalität diskutiert. Mugging wird so als Phänomen konstituiert, in dessen Bild spezifische Vorstellungen von Kriminalität, ethnischer Zugehörigkeit, Jugend und Familie mit eingehen und aktiviert werden können. Im Gefolge der Berichterstattung setzt sich eine Sicherheits- und Ordnungskampagne der verschiedenen Institutionen in Gang; die Justiz gibt öffentlich bekannt, den "mugger" jetzt gezieh bekämpfen zu wollen.

VgL Kap. 3. Vgl. Fn. 32. Trotzdem ist der Begriff der ,,Rasse" im allgemeinen Sprachgebrauch fest verankert und Zlllll Teil heute noch in Gesetzestexten vorfmdbar. Art. 3m GG verwendet den Begriff der ,,Rasse" als eine mögliche Ursache von Benachteiligung. : 109; 112). Die jeweiligen Unterschiede und Spezifika gilt es zu analysieren. " (Hall 1989: 917i8 Rassistische Diskurse stellen "das Andere" her. Diese Konstruktion der Differenz teilt die Menschen in jene, die dazugehören, und die anderen, die nicht dazugehören.

Violence is also the ultimate crime against property, and against the state. lt thus represents a fundamental rupture in the social order. " (Hallet al. 1978: 68) Gewalt besitzt einen Nachrichtenwert an sich. Jede Art abweichenden Verhaltens kann als Nachricht erscheinen, sobald Gewalt im Spiel ist. Cremer-Schäfer (1992) und Stehr (1993) haben darauf hingewiesen, daß die Verwendung des Gewaltbegriffes Symbolcharakter hat; er dient der Dramatisierung von Ereignissen und der Herstellung kollektiver Bedrohungsgefühle.

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