By Dr. med. M. A. Andreas Peter Herrmann (auth.)

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Psychiatrische Pharmakotherapie

Der Benkert/Hippius ist in den zwanzig Jahren seines Bestehens - die erste Auflage erschien im Jahre 1974 - längst zum Standardnachschlagewerk der Pharmakotherapie in der Psychiatrie geworden. Die vorliegende sechste Auflage wurde korrigiert und überarbeitet, es wurden zahlreiche neue Präparate aufgenommen sowie deren pharmakologische Eigenschaften und klinische Besonderheiten dargestellt, einschließlich der Hinweise auf unerwünschte und Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten, Dosierung und Applikationsformen.

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Ihrem Ideal nach solI der Vater noch deutlich stiirker potent sein als in Wirklichkeit. Dies ist beiden psychosomatisch Kranken noch geringfiigig betonter als bei den Gesunden. 7 Zusammenfassende Interpretation der Standardskalen FaBt man die Erliiuterung der Ergebnisse der einzelnen Standardskalen zusammen, so zeigt sich, daB sich das wirkliche Vaterbild der psychosomatisch Kranken vom wirklichen Vaterbild der Gesunden folgendermaBen unterscheidet: Der Vater der psychosomatisch Kranken ist eher negativ sozial resonant, stiirker dominierend, etwas weniger kontrolliert, etwa gleicher Grundstimmung, etwas retentiver und nur geringgradig weniger sozial potent als der Vater der Gesunden.

Skalenmittelwerte der Skala 4 (Grundstimmung) fUr Alter, Geschlecht und sozialen Status 10 65 31 n 16-27 J. 28--45 J. 46-65 J. Alter Tabelle 20e. Skalenmitte1werte der Skala 3 (Kontrolle) fUr Alter, Geschlecht und sozia1en Status 39 68 33 54 14 Geschlecht Miinnlich Weiblich Sozialer Status Hauptschule Mittlere Reife Abitur 23,152 26,296 24,643 23,897 25,382 23,600 24,954 25,290 10,718 9,605 6,663 7,735 10,964 14,089 9,994 8,371 Psychosomatisch Kranke Wirklicher s Vater 15,303 17,407 16,857 18,359 16,147 16,900 16,938 16,935 Idealer Vater 6,771 5,568 5,628 5,259 6,663 7,203 6,146 6,475 28 47 18 43 59 39 41 18 n 10 65 31 39 68 33 54 14 Geschlecht Miinnlich Weiblich Sozialer Status Hauptschule Mittlere Reife Abitur n 16-27 J.

Geringen Abweichungen gegeniiber den Gesunden immer zum Negativen, im ganzen weniger 26 Empirische Untersuchungen mit Hilfe des GieSen-Tests attraktiven Vaterbild hin abweicht. 1m idealen Vaterbild lassen sich die Unterschiede zwischen beiden Gruppen folgendermaBen zusammenfassen: Der ideale Vater der psychosomatisch Kranken ist starker durchlassig, weniger gefiigig, etwas weniger kontrolliert, etwas weniger positiv sozial resonant, etwas starker sozial potent und annahernd gleicher Grundstimmung wie der Vater der Gesunden.

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