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153 Vgl. OLG München ZUM 1989, 309 das eine Schutzfähigkeit bejaht, während OLG Hamburg ZUM 1991, 590, 591 einen Schutz nach § 2 UrhG versagt. 155 D. Kritik am Prinzip der kleinen Münze Für alle Bereiche der Musik ist das Prinzip der kleinen Münze in Zeiten der zunehmenden Medialisierung der Musikindustrie in dem von der Rechtsprechung und Literatur verstandenen Sinne abzulehnen. Die Absenkung des Schutzniveaus führt gerade im verwertungsgesellschaftlichen Umfeld zu Problemen der Wahrnehmbarkeit aller Rechte.

Vgl. Wandtke ZUM 1991, 484, 486; Riekert, S. 54. , Rn. 4. 162 Der Schutz von einfacher Schlagermusik erstreckt sich deswegen nicht auf seine Elemente, sondern nur auf die Komposition in ihrer Gesamtheit. Damit ist aber dem Schutzinteresse der Verwerter und Urheber aus urheberrechtlicher Sicht ausreichend Rechnung getragen. Daneben führt die Verbesserung des Leistungsschutzes über die §§ 85 UrhG und die §§ 73 ff. 166 Durch die Massenproduktion von Musik, die Casting Shows, die Tatsache, dass es immer einfacher wird, mit Hilfe von Computern und modernen Produktionstechniken klangliche Ergebnisse herzustellen, führt bei Anwendung des Prinzips der kleinen Münze dazu, dass Banalitäten im Bereich der Musik zu schutzfähigen Werkelementen erhoben werden, während andere Parameter in der Musik wie der Klang 167 oder komplexe Rhythmusphrasen 168 nicht in den SchutzLoewenheim GRUR 1987, 765, 766.

39 zu § 3 UrhG. Schricker/Loewenheim § 23, Rn. 12. 106 Boddien, S. 40; Schricker/Loewenheim § 23, Rn. 12; Dreier/Schulze § 23, Rn. 3. Davon zu unterschieden ist die Frage, ob an gemeinfreien Werken ein Bearbeiterurheberrecht entstehen kann. Dieses regelt § 3 S. 2 UrhG; vgl. dazu Boddien, S. 40. 107 Schack, Rn. 189; Schricker/Loewenheim § 2, Rn. 66. 108 Um urheberrechtlichen Schutz zu genießen, muss der Werkteil für sich allein betrachtet die Voraussetzungen des § 2 Abs. 110 A. d. § 2 Abs. 1 Nr.

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