By Helwig Schmidt-Glintzer

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Read Online or Download Das alte China. Von den Anfangen bis zum 19. Jahrhundert (Beck Wissen) PDF

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Ernahrungsalltag im Wandel: Chancen fur Nachhaltigkeit

Used to be und wie Menschen essen, wirkt sich weitreichend aus. "Nachhaltige" Ernährung will unsere Essgewohnheiten an Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsverträglichkeit und kultureller Akzeptanz ausrichten. Die Autor/innen erforschten in einer qualitativen soziologischen Studie Ernährungspraktiken in Österreich.

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Die rituelle Stellung des Kaisers Der Kaiser mit dem Titel „Huangdi“, der in der Nachfolge des göttliche Abstammung beanspruchenden „Königs“ (wang) der 41 Zhou stand, blieb die zentrale Gestalt für die Regierung, die Verwaltung und den Kult. Doch wurden die Han-Herrscher nicht mehr in dem Maße, wie es noch Qin Shihuangdi beansprucht hatte, als Götter betrachtet. Daher mußte der Herrscher, um die Distanz zu wahren, strenge Verhaltensregeln für die Begegnung mit seinem Gefolge einführen und auch selbst rituelle Vorschriften beachten.

II. Die Begründung des Einheitsreiches (221 v. –220 n. ) 1. Aufstieg und Erfolg des Staates Qin Erst mit der von dem Teilstaat Qin begründeten gleichnamigen Dynastie beginnt das chinesische Kaiserreich, und damit beginnt „China“ für uns, denn unsere Benennung des Landes, das sich das „Reich der Mitte“ nennt, geht auf den Dynastienamen Qin zurück. Dieser Staat Qin hatte seinen Anfang mit dem Jahr 897 (traditionelle Datierung, denn bis 841 v. Chr. haben wir mehrere divergierende Chronologien) genommen, als der Zhou-König einem Häuptling und Pferdezüchter namens Feizi ein festes Einkommen durch Zuteilung von Land bei dem heutigen Tianshui (Gansu) aussetzte, damit dieser Pferde liefere.

Als Kaiser des wiedervereinigten Reiches inthronisieren zu lassen. 3. Die Han-Dynastie Liu Bangs Weg zur Macht Daß Liu Bang, „gewählt“ durch sein Heer, sich als Kaiser ausrufen ließ, war nicht selbstverständlich, zumal die Nachfolger des 210 gestorbenen Qin Shihuangdi unbedeutend waren und es in den letzten Jahren, 206–202 v. , überhaupt keinen Kaiser mehr gegeben hatte. Von denen, die Machtansprüche geltend machten, konnten sich schließlich Liu Bang und Xiang Yu, der eine ein Bauer, der andere ein Abkömmling der alten Aristokratie, durchsetzen.

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