By Peter Gründler

Die Forschung und Anwendungsentwicklung in dem Bereich chemischer und biochemischer Sensoren ist weiterhin in einem schnellen Wachstum begriffen. Die Erfahrungen des letzten Jahrzehnts haben jedoch gezeigt, dass die erfolgreiche Entwicklung solcher Sensoren, die auch den harten Routinebedingungen in den vielf?ltigen Anwendungsgebieten widerstehen, nur dann m?glich ist, wenn Chemiker und Ingenieure kooperieren. Daher ist es das Ziel dieses Lehrbuches, sowohl Chemikern als auch Ingenieuren, Lebensmittel- und Biotechnologen in einer streng systematischen aber sehr praxisorientierten Darstellung die Technologie und die Anwendung chemischer Sensoren nahezubringen. Der interdisziplin?re Ansatz ?berbr?ckt die unterschiedlichen Denkweisen in Chemie, Physik und Ingenieurwissenschaften erfolgreich.

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Alkaloids: Chemical and Biological Perspectives, Vol. 15

Acronycine, a powerful antitumor agent, was once came across within the bark of the small Australian Rutaceous tree, Acronychia baueri Schott. This new paintings offers a accomplished survey of the isolation, constitution choice, tools of synthesis, and the organic houses of acronycine, in addition to an account of average and artificial analogues of acronycine, and their organic homes.

Chemistry of Heterocyclic Compounds: Imidazole and Its Derivatives, Part I, Volume 6

Content material: bankruptcy I normal houses and constitution of the Imidazoles (pages 3–31): bankruptcy II The Alkyl? and Arylimidazoles (pages 33–54): bankruptcy III The Oxo? and Hydroxyimidazoles and their Sulfur Analogues (pages 55–110): bankruptcy IV The Halogenoimidazoles (pages 111–125): bankruptcy V The Nitro? , Arylazo?

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H. bei Berührung eines Metalls mit einer Elektrolytlösung, ist die Struktur komplizierter und erstreckt sich über einen weit größeren räumlichen Bereich als bei Halbleiterkontakten. h. die Berührung eines n-dotierten mit einem p-dotierten Bereich des gleichen Materials. B. je eine Scheibe n- bzw. pdotiertes Silicium zusammengepreßt werden. Technisch wichtiger ist jedoch ein diffuser Übergang. Ein solcher entsteht, wenn in einen Chip aus n-dotiertem Silicium durch Diffusion aus der Gasphase ein p-Dotand eindringt, so daß inmitten des p-Siliciums eine Zone aus n-Silicium entstehen kann.

Der Ladungstransport wird von den Ionen getragen, die sich im elektrischen Feld bewegen können. Es gibt Elektrolytlösungen und Festelektrolyte. Viele Probelösungen, die mit Sensoren untersucht werden sollen, sind Elektrolytlösungen. In ihnen kann die Ionenkonzentration so groß sein, daß sich die Ionen gegenseitig behindern (Interionische Wechselwirkung). Daraus resultiert ein stark von 1 abweichender Wert des Aktivitätskoeffizienten f. In einem gewissen Bereich läßt sich der Wert von f aus den Konzentrationen aller in der Lösung vorhandenen Ionen berechnen.

Nichtstöchiometrische Verbindungen kommen dadurch zustande, daß eines der Elemente, die die Verbindung bilden, gegenüber der stöchiometrischen Zusammensetzung im Unterschuß vorhanden ist. Da die Anzahl der positiven und negativen Gitterplätze gleich bleibt, unabhängig davon ob Nichtstöchiometrie existiert, muß der Mangel an Ladungen durch entgegengesetzt gerichtete „elektronische Defekte“ kompensiert werden. Ein typisches Beispiel ist das Eisen(II)oxid FeO, das stets die Zusammensetzung Fe1-xO hat, wobei gilt x>0,03.

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