Politische Theorien in Russland: 1789–1945 by Klaus von Beyme

By Klaus von Beyme

Die politischen Theorien in Russland sind vor der Wende meist als "Vorläufer des Leninismus" oder als "religiöses Denken" beschrieben worden. In diesem ersten Überblick nach dem Umbruch von 1991 wird die breite Palette der Theorien beschrieben und das besondere der russischen Entwicklung von der französischen Revolution bis zum Stalinismus und zum Trotzkismus analysiert. Es zeigt sich eine breite Palette von liberalen und radikalen Theorien, von populistischen und neo-slawophilen Denkansätzen, die im postkommunistischen Russland wieder rezipiert und diskutiert werden. In einer "Sozialgeschichte der politischen Ideen" werden die Denker von den Dekabristen bis zum Marxismus-Leninismus im Kontext der politischen Bewegungen gewürdigt. Der "russische Sonderweg" wird im Vergleich zu westeuropäischen Ländern einem differenzierten Verständnis näher gebracht.

Show description

Bilanzierung von Kundenbeziehungen nach IFRS: Eine Analyse by Oliver Bohr

By Oliver Bohr

Kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte werden nach wie vor nur in geringem Umfang in der Bilanz erfasst. Dies trifft insbesondere auf die Abschlüsse von Mobilfunkunternehmen zu, die im Rahmen eines wettbewerbsintensiven Umfeldes vielseitige Instrumente (z.B. Abgabe eines vergünstigten Mobiltelefons) zum Auf- und Ausbau der Kundenbasis einsetzen.

Oliver Bohr untersucht am Beispiel von Kundenakquisitions- und -bindungskosten, ob es sich hierbei – nach den geltenden internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) – um eine Investition in die Kundenbasis und infolgedessen um einen bilanzierungsfähigen immateriellen Vermögenswert „Kundenbeziehung“ handelt. Nach einem kritischen Vergleich mit US-amerikanischen und australischen Rechnungslegungsvorschriften nimmt er eine empirische Bestandsaufnahme anhand von Fallstudien einzelner Mobilfunkunternehmen aus Deutschland, den Niederlanden, den united states und Australien vor. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der Kosten für die Kundenakquisition und -bindung gemäß IAS 38 als immaterielle Vermögenswerte aktiviert werden müssen. Abschließend entwickelt er eine Sollkonzeption mit konkreten Änderungsvorschlägen zur stringenten und einheitlichen IFRS-Bilanzierung der durch Kundenakquisitionskosten initiierten Kundenbeziehungen.

Show description

Die Bilanzierung von wirtschaftlichem Eigentum in der by Sigrun Scharenberg, Prof. Dr. Franz Jürgen Marx

By Sigrun Scharenberg, Prof. Dr. Franz Jürgen Marx

Der aktuelle IASB paintings Plan beinhaltet unter anderem Projekte zur Neukonzeption der Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten, der Leasingbilanzierung und des Rahmenkonzeptes. Derzeit besteht für die subjektive Zuordnung von Vermögenswerten ein Nebeneinander verschiedener Abbildungslösungen, das sowohl für bestimmte Bilanzierungssachverhalte als auch aus konzeptioneller Sicht problematisch ist. Ein einheitliches, sachverhaltsübergreifendes Konzept fehlt.

Sigrun Scharenberg entwickelt eine sachverhaltsübergreifende und sach¬gerechte Systematik, die eine systemkonforme und konsistente Bilanzierung ermöglicht. Im Fokus stehen Sachverhalte, bei denen formalrechtliches Eigentum und wirtschaftlicher Gehalt auseinanderfallen, wie Factoring, Asset-backed Securities, Sicherungsübereignung, Leasing. Die derzeitigen Bilanzierungslösungen dafür werden anhand einer einheitlich definierten Risiko-Chancen-Struktur analysiert und kritisch gewürdigt. Dabei werden auch bestehende Inkonsistenzen detailliert aufgezeigt. Die abschließende vergleichende examine mündet in einem aggregierten Lösungskonzept.

Show description

Konservative Therapie in Schwangerschaft Geburt und by Heinrich Kahr

By Heinrich Kahr

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Show description

Fremdkapitalkosten, Bonitätsrisiken und optimale by Marliese Uhrig-Homburg

By Marliese Uhrig-Homburg

Die Bemessung fairer Risikoprämien ist ein Kernproblem der Unternehmensfinanzierung, das auch im Mittelpunkt der aktuellen bankbetrieblichen Diskussion zur internen Kreditrisikosteuerung steht.

Innerhalb eines dynamischen Modellrahmens analysiert Marliese Uhrig-Homburg die Zusammenhänge zwischen dem Bonitätsrisiko und der fairen Prämie für die Übernahme dieses Risikos mit optionspreistheoretischen Methoden. Sie leitet weitgehend modellfreie Aussagen über die Beziehungen zwischen Bonitätsrisiken und Risikoprämien ab und präsentiert eine integrierende examine der beiden verbreitetsten Ansätze zur Erfassung von Bonitätsrisiken. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer neuen Theorie der Risikostruktur der Zinssätze, die neben Überschuldung auch Zahlungsunfähigkeit als eigenständige Insolvenzursache erfasst. Hieraus ergeben sich zahlreiche neue Erkenntnisse bezüglich der optimalen Kapitalstruktur.

Show description

Demokratie und Verfassung in der V. Republik: Frankreichs by Wolfram Vogel

By Wolfram Vogel

Das Buch untersucht, inwiefern Frankreich mit der V. Republik zum Verfassungsstaat geworden ist. Seit Gründung der V. Republik im Jahre 1958 sind Entwicklungen zu beobachten, die zu der berechtigten Annahme führen, daß sich das französische Demokratieverständnis gewandelt hat. Wesentlich hierzu beigetragen haben drei Faktoren: Der erste Faktor ist die Aufwertung des Verfassungsprinzips in der Verfassung selbst durch die erstmalig konsequente Bildung einer Normenhierarchie. Der zweite Faktor ist die allmähliche Etablierung einer Verfassungsgerichtsbarkeit, der dritte das Entstehen eines Verfassungskonsenses. Der Autor untersucht systematisch diese Vorgänge sowie deren Auswirkungen auf das politische method Frankreichs.

Show description

Kosten- und Performance Management: Grundlagen — Instrumente by Michael Zell

By Michael Zell

Jedes Unternehmen muss sich laufend mit Fragestellungen beschäftigen, wie Kosten reduziert, Risiken vermindert und die Leistung sowie der Wert des Unternehmens nachhaltig gesteigert werden können. Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leistet das Controlling.

Die Grundlagen und Instrumente des Kosten- und functionality Managements als wesentlicher Bestandteil des Controllings werden von Michael Zell in kompakter, anwendungsorientierter shape dargestellt. Eine ausführliche, durchgängige Fallstudie veranschaulicht jeweils die vorangehenden allgemeinen Wissensinhalte und stellt den Bezug zwischen den Themengebieten her.

„Kosten- und functionality administration“ wendet sich an Studierende und Dozenten der Betriebswirtschaftslehre an Fachhochschulen und Universitäten, insbesondere mit den Schwerpunkten Controlling und Unternehmensführung. Auch Führungskräfte und Mitarbeiter aus dem Controllingbereich erhalten wertvolle Hinweise für ihre Tätigkeit.

Professor Dr. Michael Zell lehrt Controlling und EDV im Rechnungswesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes.

Show description

Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte: Eine empirische by Gerd Vonderach

By Gerd Vonderach

Es handelt sich bei dieser Darstellung um die stark gekurzte Fassung des im Jahre 1990 vorgelegten Abschlussberichtes uber ein Forschungsvorhaben, das am Institut fur Soziologie der Universitat Oldenburg in der Arbeitsgruppe Arbeitssoziologie unter Leitung von Gerd Vonderach durchgefuhrt und uber eine Dauer von drei Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefordert wurde. Als wissenschaftliche Mitarbeiter waren daran neben Ruth Siebers und Ulrich Barr zeitweilig Christiane Behmann, Ulrike Matthes-Nagel, Peter Bahn und Matthias Struck beteiligt. Den grossten Teil der Textherstellung leistete Christine Meier. Die Autoren hoffen, dass die Veroffentlichung ihrer Forschungsstudie nicht nur einen Einblick in das Umgehen junger Menschen mit dem individuell erfahrenen challenge der Langzeitarbeitslosigkeit vermittelt, sondern damit zugleich auch denen nutzliche Hinweise geben kann, die versuchen, den Betroffenen arbeits markt-und sozialpolitische Hilfen anzubieten. Bearbeitung der einzelnen Kapitel: G. Vonderach: Kap. I, II, IV, VI 1 u. three, VIIlu. three, VIII R. Siebers: Kap. VI four bis 7, VII four bis 7 R. Siebers, G. Vonderach: Kap. V U. Barr: Kap. VI 2, VII 2 U. Barr, M. Struck, G. Vonderach: Kap. m 7 I. Einleitung: Gegenstand, Vorgehensweise und Ergebnisse in Kunfassung Als nach dem Zweiten Weltkrieg ein crew von Soziologen im Auftrag des Deut schen Gewerkschaftsbundes die "Arbeitslosigkeit und Berufsnot der Jugend" in Westdeutschland untersuchte (DGB 1952), charakterisierte Helmut Schelsky, der Leiter der Forschungsgruppe, die damalige Jugendarbeitslosigkeit als eine indu strielle Arbeitslosigkeit landlicher Regionen mit wenig modemen Arbeitsplatzen (DGB 1952, Bd. n, S. 269-31

Show description