By Professor Dr. Hans Rettig (auth.), Professor Dr. Hans Rettig (eds.)

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Psychiatrische Pharmakotherapie

Der Benkert/Hippius ist in den zwanzig Jahren seines Bestehens - die erste Auflage erschien im Jahre 1974 - längst zum Standardnachschlagewerk der Pharmakotherapie in der Psychiatrie geworden. Die vorliegende sechste Auflage wurde korrigiert und überarbeitet, es wurden zahlreiche neue Präparate aufgenommen sowie deren pharmakologische Eigenschaften und klinische Besonderheiten dargestellt, einschließlich der Hinweise auf unerwünschte und Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten, Dosierung und Applikationsformen.

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Das Anwachsen des Lagerknochens erfolgte an diesen bioaktiven Keramikoberflächen. Der nächste Implantattyp bestand wiederum aus einem Metallkern plus PMMA-Beschichtung mit einer zusätzlichen PMMA-TCP-Mischschicht und reiner TCP-Außenschicht. Ergebnisse dieser Versuchsserie wurden bereits mitgeteilt (Jacobs et al. 1982). h. bei geschlossenen Implantaten in der Orthopädie immer noch Verwendung fmdet. Da eine Direktbeschichtung des metallischen Implantatkernes mit bioaktiver Keramik seinerzeit immer noch nicht gelang, haben wir langdauernde Versuche mit der Glasemaille Osteoceram angestellt, die sich einerseits auf Metall aufbringen ließ und andererseits eine äußere Beschichtung mit TCP gestattete.

Es bleibt abzuklären, ob dieses vorwiegend der chemischen Zusammensetzung bzw. der Apatitstruktur der Keramik zuzuschreiben ist. Abb. 2. Die Knochenlamellen mit ihren Osteoblasten liegen dem Hydroxylaptit (HA) unmittelbar an. (Vergr. 48 : 1) 27 Abb. 3. Implantat aus makroporösem Hydroxy1aptit (HA). Ausgehend von einer Pore, breitet sich die Knochenbildung auf der periostseitigen Oberfläche aus. (Vergr. 25 : 1) Damit bietet sich Hydroxylapatit als Hartgewebsersatz im menschlichen Organismus auch für Stellen an, an denen eine Verringerung der vorhandenen Knochensubstanz nicht ratsam scheint.

3. Festes poröses Formteil rur formgebende Elemente in der plastischen und wiederherstellenden Chirurgie des Kopf-Hals-Bereiches (Gesichtsrekonstruktionen primär und sekundär nach Unfällen und Mißbildungen). Unsere klinischen Erfahrungen bei der Augmentation von Gesichtsdefekten und bei der Rekonstruktion von Gewebeverlusten haben ergeben, daß dieses Material als fast ebenbürtige Alternative zum autologen Gewebe zu sehen ist. Wir haben nunmehr an über 200 Patienten dieses Material seit über 4 Jahren eingesetzt und kaum nennenswerte Komplikationen gesehen.

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