By Susanne Steinmann

Im Zuge der Bildungsexpansion hat sich das Bildungs- und Ausbildungsniveau deutlich erhöht und auch zwischen Männern und Frauen angenähert. Die Studie befaßt sich mit der Frage, inwieweit sich mit diesen Veränderungen die Rolle von Bildung und Ausbildung für die individuellen Übergangsmuster in das Erwerbsleben und die daran geknüpften Beschäftigungs- und Karrierechancen gewandelt hat. Das Buch geht auf der Grundlage empirischer Analysen dieser Frage nach und untersucht für Deutschland die Muster der Übergänge zwischen Schule, Ausbildungssystem und Arbeitsmarktpositionen in einem Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten.

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Urogenitale Carcinome

Auch der vierte und letzte Band der Reihe "Onkologie heute" beschäftigt sich mit einer der häufigsten Krebsformen unserer Gesellschaft: den urogenitalen Carcinomen. Nach einer einleitenden Darstellung der Epidemiologie werden Diagnostik und Therapie folgender Carcinome einzeln abgehandelt: Prostatacarcinome und Hodentumore, Ovarial-, Cervix- und Corpuscarcinome, sowie Carcinome des Übergangsepithels und Nierenzellcarcinome.

Molukken-Reise 1607–1612: Neu Herausgegeben nach der zu Franckfurt am Main im Verlag Joh. Th. de Bry im Jahre 1612 Erschienenen Original-Ausgabe

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Insgesamt weist jedoch die Struktur der am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe eine erstaunliche Stabilität auf, wobei sich auf die ersten zehn Berufe durchschnittlich etwa 39 Prozent aller männlichen Auszubildenden konzentrieren. Der Konzentrationsgrad ist bei den weiblichen Auszubildenden wesentlich höher (vgl. Tab. 3), wenngleich die Entwicklung einen rückläufigen Verlauf aufweist. Umfaßten 1977 die zehn am stärksten besetzten Ausbildungsberufe noch 63 Prozent aller weiblichen Auszubildenden, hat sich der Anteil Ende der 90er Jahre auf dem Niveau von 56 Prozent stabilisiert.

1 Prozent (vgl. Berufsbildungsbericht 1988: 35). 6 ist fiir den Ausbildungsbereich Industrie und Handel die Entwicklung der schulischen Bildung seit Anfang der 80er Jahre dargestellt. 8 Die höchsten Auszubildendenanteile in diesem Ausbildungsbereich erreichen die Jugendlichen mit Realschul- oder gleichwertigem Abschluß (durchschnittlich ca. 34 Prozent). Mit einem vergleichsweise stabilen und recht hohen Anteil von ca. 12 Prozent haben die Auszubildenden vor der Lehre eine Berufsfachschule absolviert.

Betrachtet man jedoch die gegenwärtigen Entwicklungen bei der inhaltlichen Gestaltung der Ausbildungsordnungen, z. B. der IT-Berufe, wird ein Modernisierungspotenial sichtbar, das die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität des dualen Systems unterstreicht. Zur Beurteilung der quantitativen Entwicklungen am Ausbildungsstellenmarkt3 stellt die Angebots-Nachfrage-Relation (ANR) eine aussagekräftige statistische Maßzahl dar, die sich aus den statistisch erfaßten Ausbildungsplätzen pro 100 statistisch erfaßten Ausbildungsplatzsuchenden ergibt.

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