By Dr. Med. Erich Ebstein (auth.), Dr. Med. Erich Ebstein (eds.)

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Psychiatrische Pharmakotherapie

Der Benkert/Hippius ist in den zwanzig Jahren seines Bestehens - die erste Auflage erschien im Jahre 1974 - längst zum Standardnachschlagewerk der Pharmakotherapie in der Psychiatrie geworden. Die vorliegende sechste Auflage wurde korrigiert und überarbeitet, es wurden zahlreiche neue Präparate aufgenommen sowie deren pharmakologische Eigenschaften und klinische Besonderheiten dargestellt, einschließlich der Hinweise auf unerwünschte und Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten, Dosierung und Applikationsformen.

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Und wurde ich sogleich geholet und mir von allen Seiten zugeschrieen: ich soUte Hiilfe thun. Erstlich Offnete ich ihm eine Ader auf dem rechten Arm; lieB das Blut wohllaufen. Hernach schor ich ihm das Haupt ganz kahl; verband seine Wunde; und muBten sie mir lebendige HUbner bringen, denen that ich einen langen Schnitt und reiB sie vollends voneinander; legt es ihm also mit BIut und allem, warm ubern Kopf; und das geschahe so oft, als die H iihner kalt geworden. Gab ihm auch etliche mal spiritum 3· salis armoniaci anisatum und pulverem antispamaticum.

AuBerdem verfaBte ich Erlautarungen zu den sehwierigsten Schriften des Hippokrates, namentlieh zu den authentischen; doeh ist dies Werk noeh nieht vollendet, sondern heute noeh, da ieh dies niedersehreibe, am 16. November 1575, unter der Feder. Des weiteren handelte ich sehr ausfiihrlieh von der Behandlung derfranzosischen Krankheit und gab und erklarte Beispiele von Heilungen der schwierigsten Krankheiten, wie Epilepsie, Wahnsinn, Erblindung, und entdeckte fiir einige wenige wichtige Krankheiten die wirksamsten Heilmittel, wie zum Beispiel die Wirkung des Schachtelhalms bei der Wassersucht, die des Knoblauch bei verharteten Geschwiiren, bei Harndrang, namentlich aber bei Gelenkkrankheiten, Nierensteinen, Kolik, Hamorrhoiden und viele andere, gegen 5000.

Priere Sentiment. Ich wollte nicht contrajre sein, damit nicht etwa (so es tibel ausschlug) die Schuld auf mich gewalzt wiirde, daher wurde in Gegenwart J. My. der Kaiserin die AderlaB auf dem FuB vorgenommen, gegen ftinf Unzen. f3tag nicht groBer noch kleiner, gegen die Nacht aber selben Tages lie Ben sich im Angesicht besonders auf der rechten Seite viele Fleckele sehen, wie 42 es in den Blattem anfanglich zu gehen pflegt, auch einige wenige auf der Brust. Allein das Ungliick war, daB sich eine diarrhoe, auch ein Nasenbluten und zugleich auch die Menstruo einstellte, so auch immer continuirte und wollte man was geben die diarrhoen zu stillen, so war zu besorgen, man stellete auch dabei und halte den Austrieb der Blattem zuriick.

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