By Sigrun Schmidt-Traub

Angst und Panik bewältigen Panikartige Ängste sind enorm verbreitet. Die Angstzustände sind verbunden mit meist heftigen körperlichen Reaktionen, wie Schwindel, Herzklopfen oder Schweißausbrüchen. Sie quälen und schränken den Betroffenen erheblich ein. Angstpatienten bringen im Laufe der Zeit immer mehr Situationen mit ihren Angstzuständen in Verbindung und meiden sie daher. Ein Teufelskreis, der sich aber mit Hilfe verhaltenstherapeutischen Wissens und Trainings knacken lässt. Durchbrechen des Teufelskreises aus Angst und Vermeidung - Der Ratgeber ist von einer erfahrenen Therapeutin verständlich und explizit für Betroffene geschrieben- Fallbeispiele zeigen Möglichkeiten auf, Panikattacken (zumindest bei weniger schweren Fällen) selbst in den Griff zu bekommen.- intestine strukturiert und übersichtlich mit vielen Beispielen; wichtige Inhalte und Tipps sind hervorgehoben- Serviceteil: Weiterführende Literatur, Informationen zu Therapiesuche und -finanzierung, Selbsthilfegruppen and so on.   Sich informieren und der Angst das Angsterregende nehmen Der Ratgeber leitet zur Selbsthilfe an und gibt Tipps, an wen guy sich wenden kann, wenn guy sich Selbsthilfe nicht zutraut oder wenn guy Unterstützung in Selbsthilfegruppen sucht.

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Allerdings sind die Behandlungsschritte sorgfältig auf das körperliche Kräftepotenzial des Patienten abzustimmen. Sicherlich ist es ungerecht, Angstpatienten zu unterstellen, sie bilden sich ihre körperlichen Symptome nur ein, denn Personen, bei denen Panik und Agoraphobie in der Lebensgeschichte vorkam, zeigen tatsächlich eine angeborene Bereitschaft zu erhöhter physiologisch-vegetativer Erregbarkeit, die zwar messbar, aber noch nicht krankhaft ist. Neurologische Ursachen werden dabei ebenso ausgeschlossen wie hirnorganische.

I Zum Gesundheitsverhalten von Männern. Im Gegensatz zu Frauen Männer sterben früher als Frauen ZUSAMMENFASSUNG Widersprüchliche Erwartungen an Frauen nutzen Männer weitaus weniger Vorsorgeuntersuchungen, gehen meist erst im extrem fortgeschrittenen Stadium einer Krankheit zum Arzt und nehmen auch seltener Heilbehandlungen oder Rehabilitationsmaßnahmen in Anspruch. Dadurch verschleppen sie nicht nur vermehrt Krankheiten, sondern verschlechtern obendrein ihren allgemeinen Gesundheitszustand. Für die meisten Männer ist die Berufstätigkeit von außerordentlicher Bedeutung und sie gehen viel mehr in ihr auf als Frauen.

Untersuchungen zeigen, dass ältere Menschen, die 65 Jahre und älter sind, ähnliche Angststörungen haben wie jüngere. Ihren Angaben zufolge haben sie diese oft schon vor Jahrzehnten bekommen. Ihre Panikattacken dauern im Vergleich zu denen der 20- bis 40-Jährigen nicht ganz so lange. Entgegen allen Vermutungen gibt es bei Panik- und Agoraphobiepatienten keine wissenschaftlich gesicherten Hinweise auf eine besonders schwierige Kindheit, die mit Gewalt in der Erziehung, sexuellen Übergriffen, häufigen Wohnortwechseln oder anderen harten Schicksalsschlägen und traumatischen Erlebnissen belastet wäre.

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