By Professor Dr. Thomas Fleiner-Gerster (auth.)

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Psychiatrische Pharmakotherapie

Der Benkert/Hippius ist in den zwanzig Jahren seines Bestehens - die erste Auflage erschien im Jahre 1974 - längst zum Standardnachschlagewerk der Pharmakotherapie in der Psychiatrie geworden. Die vorliegende sechste Auflage wurde korrigiert und überarbeitet, es wurden zahlreiche neue Präparate aufgenommen sowie deren pharmakologische Eigenschaften und klinische Besonderheiten dargestellt, einschließlich der Hinweise auf unerwünschte und Wechselwirkungen, Unverträglichkeiten, Dosierung und Applikationsformen.

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57 Die zunehmende Verflechtung der Staaten, die wirtschaftliche Konzentration, die Verknappung der Rohstoffe und die Umweltprobleme werden uns allerdings auch zwingen, die derzeit noch wenig kontrollierten iibernationalen Machtzentren unter Kontrolle zu bring en, damit sie einer gerechten international en Ordnung dienen und nicht einseitige Abhangigkeiten schaffen. 58 Auch gegenlaufige Stromungen werden heute sichtbar: Der Mensch mochte wieder mehr Schutz im "kleinen Kreis", z. B. im Quartier, in der Gemeinde oder in der Region finden.

Aber auch die Gesetzgeber der westlichen Staatsordnungen fUhlen sich verpflichtet, immer wieder zum Schutz der Freiheit des einzelnen oder von Gruppen, z. B. der Mieter, der Konsumenten oder Arbeitnehmer, und zur Sicherstellung der Entfaltungsmoglichkeit einzugreifen. 50 Ein groBes gesellschaftliches Problem mit erheblichen Auswirkungen auf die Staatsentwicklung, ist die zunehmende Urbanisierung. New York, Tokio, Paris, London, aber auch Mexiko, Kairo, Nairobi, Peking, Hongkong, Santiago, Rio de Janeiro, Bombay usw.

13 Eng mit der Herrschaft verbunden sind wohl seit alters her die Religion, der Ahnenkult und die Magie. Der Herrscher versuchte, seine Herrschaft mit dem Hinweis auf gottliches Recht zu legitimieren. Ais Vertreter Gottes konnte er entsprechend viel Macht gegeniiber den anderen Menschen beanspruchen. Diese Abstiitzung der Macht auf iibematiirliche Krafte verleitete allerdings sehr oft zum MiBbrauch der Macht. 14 Entscheidend fUr die Entwicklung erster staatlicher Gemeinschaften waren auBerdem die geographischen Verhiiltnisse.

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